Portrait
Wir untersuchen natürliche Prozesse, welche die Erde und ihre Oberfläche auf verschiedenen zeitlichen und räumlichen Skalen verändern. Wir forschen an der Schnittstelle zwischen internen ( Plattentektonik, Erdbeben, Vulkane) und externen (Klimawandel und Gletscher) Prozessen. Wir arbeiten ausserdem an aktuellen Fragestellungen zu Rohstoffen der festen Erde, zu Naturgefahren und dem Klimawandel.

Dieses Foto zeigt das Matterhorn, Reste des Theodulgletschers und frisch aufgeschlossenen Gletscherschliff auf ophiolitischem Gestein. Die für das Matterhorn typische Wolke klebt an der Südflanke (© A. Friedrich 2011).
Schwerpunkte der Münchner Geologie sind:
- Aktive Tektonik
- Deformation, Rheologie und Tektonik
- Erdbebenforschung
- Erdoberflächenprozesse (Gletscher, Erosion und Klima)
- Geochronologie
- Ressourcengeologie
- Sedimentbecken und Gebirge (Rohstoffe und Naturgefahren)
- Tektonische Geodäsie
Unser Methodenspektrum umfasst:
- Geländekartierung
- Geologische Satellitenfernerkundung und GIS
- Geodäsie und digitale Kartierung (GPS, Lidar)
- 3D-Visualisierung von geologischen Strukturen (Gocad, 3D-move, usw.)
- Hochauflösende Mikroskopie (REM, usw.)
- Gesteinsaufbereitung
- Gesteinspräparation (Dünnschliffe u.a. Präparate)
- Massensprektrometrie (TIMS)
- Geochronologisches Labor (Ein Starksäurelabor für die Altersdatierung ist im Bau)
- Strukturgeologisches Labor für die Lehre (Analogmodellierung)