

Friedrich studierte Geologie in Karlsruhe und an der University of Utah, Salt Lake City, wo sie mit Bachelor und Master of Science in Geology 1990 und 1993 abschloss. Während des Studiums war sie zudem Teaching Assistant an der University of Utah, und Teaching Fellow an der Harvard University.
Von 1993 bis 1998 promovierte sie am Massachusetts Institute of Technology anhand von geochronologischen Methoden über schnell ablaufende Kollisionsprozesse entlang von tektonischen Plattengrenzen am Beispiel der Irischen Kaledoniden. Danach befasste sie sich als Postdoctoral Scholar am California Institute of Technology, Pasadena, mit Aktiver Tektonik und der Einrichtung eines GPS-Netzwerkes in erdbebengefährdeten Regionen der Basin-and-Range Povinz (west USA). 2002 kam sie als Hochschulassistentin an das Institut für Geowissenschaften der Universität Potsdam. 2005 wurde Sie mit dem Credner Preis der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften ausgezeichnet, den Sie für Ihre Arbeiten über die innovative Verknüpfung geologischer, paläoseismischer und geodäticher Methoden zur Bestimmung von Deformationsraten erhielt.
Von 2004 bis 2007 wirkte sie als Professorin für Erdoberflächenprozesse an der Universität Hannover, 2003 und 2005 war Sie als Visiting Professor am Institut du Physique de Globe in Paris, seit 2005 als Adjunct Professor of Geology an der University of Utah. Sie war von 2005 - 2011 als Mitglied der Senatskommission für Geowissenschaftliche Gemeinschaftsaufgaben der DFG tätig, und ist seit 2009 im Beirat der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften. Im September 2011 organisierte Sie als Tagungsleiterin die internationale "Fragile Earth" Tagung an der LMU MÜnchen (> 600 Teilnehmer aus 45 Nationen).